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Gedanken zu den Losungen

Suchen Sie Mut und Zuversicht für den heutigen Tag?

Die tägliche Auseinandersetzung mit Bibeltexten kann für Sie wertvoll werden. «Für die Stille» weist jeden Tag auf Bibeltexte aus dem Alten und dem Neuen Testament hin. Zudem haben Sie die Möglichkeit, einen Kommentar zu einer Bibelstelle abzugeben und dadurch ins Gespräch mit anderen zu kommen.

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November

Losung und Lehrtext heute

Der HERR wird richten die Völker.
Psalm 7,9
Gott hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, indem er ihn vor allen Menschen beglaubigte durch die Auferstehung von den Toten.
Apostelgeschichte 17,31

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Lukas Hohl
Montag, 02. November 2026 07:01
Der Beter des 7. Psalms sucht in einem schwierigen Rechtsfall Gottes Hilfe. Wahrscheinlich hat er dazu das Heiligtum in Jerusalem aufgesucht. Ihm wird ein schweres Vergehen vorgeworfen, offenbar Raub oder Vertrauensbruch. Er betont seine Unschuld, indem er für den Fall, dass die Beschuldigung zutrifft, die verdiente Strafe auf sich herabruft. Er ruft damit Gott dazu auf, dass Er seine Unschuld an den Tag bringen soll. Obwohl seine Gegner ihn bedrängen, wird das Gottvertrauen des Psalmsängers nicht erschüttert. Er ist sicher, dass Gott zu seinen Gunsten eingreifen wird. Er ist gewiss, dass Gott, der alle menschlichen Gedanken kennt, von seiner Unschuld weiss und ihn aus der schwierigen Lage befreien wird. Wenn wir in Not geraten, haben wir oft den Eindruck, an einem Abgrund zu stehen, wo es nicht mehr weitergeht. Eine Krise kann aber auch ein neuer Anfang sein.
Lukas Hohl
Montag, 02. November 2026 07:02
Paulus betont gegenüber den Athenern, dass es gilt, Gottes Angebot einer «Amnestie» anzunehmen und «umzukehren». Diese Aufforderung wird unterstützt durch den Hinweis auf das Gericht, das Gott durch Jesus Christus halten wird, den Er von den Toten auferweckt und zum Herrn und Richter eingesetzt hat. An der Frage der Auferstehung zerbricht das Einvernehmen mit den Philosophen, das Gespräch wird auf höfliche Art abgebrochen. Für die griechische Philosophie ist der Leib das Gefängnis der Seele, weshalb für sie eine ewige Seligkeit in leiblicher Form unvorstellbar ist. Auch passt es nicht zum philosophischen Weltbild, mit Eingriffen Gottes in die natürlichen Abläufe zu rechnen. Nur wenige in Athen finden folglich den Weg zum christlichen Glauben.

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  • Lukas Hohl

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Pfarrer Lukas Hohl